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Koalas

Koalas sind sehr gute Kletterer und halten sich meistens hoch oben in den Kronen der Eukalyptusbäume auf. Sollte der Koala sich mal gerade nicht von einem Baum zum anderen bewegen, sondern doch auf dem Boden sein, dann springt er vom Boden auf und schlägt seine Krallen in die Rinde. Anschließend erklimmt er den Baum, bis er wieder an seiner Nahrungsquelle den Blättern angelangt ist.

 

Spricht man im deutschen Sprachgebrauch zwar häufig von Koalabären, gehören diese putzigen Tiere zu den Beuteltieren. Ähnlich wie beim Känguru krabbelt das ca. 2 cm kleine Junge in den Beutel des Muttertieres und wird dort ernährt. Nach etwa 22 Wochen im Beutel öffnet das Junge seine Augen und schaut wagt erstmals einen Blick aus dem schützenden Beutel in die Welt. Mit der Zeit frisst das Junge immer mehr Blätter und wird durch zu groß für den Beutel. Doch es darf sich noch einige Zeit auf dem Rücken der Mutter von Ast zu Ast tragen lassen. Mit ca. 18 Monaten wird das Jungtier von der Mutter vertrieben und muss sich sein eigenes Revier suchen. 

Einen Koala in der Natur zu erleben ist ein seltenes Erlebnis, selbst in Australien kann man die Tiere am besten in Zoos oder Tierparks beobachten.

 
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