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Seekühe
Seekühe auch Dugongs genannt, kommen in warmen Küstengewässern vor und sind in den Gewässern der nördlichen Hälfte Australiens anzutreffen. Die Tiere werden auch als Sirenen bezeichnet, denn in vergangenen Jahrhunderten hielten die Seeleute diese Säugetiere häufig für Meerjungfrauen. Ein großes Vorkommen ist in der Shark Bay am Francois Peron Nationalpark an der Westküste Australiens.

Vom Aussehen ähneln Seekühe den Robben allerdings sind sie nicht mit ihnen verwandt und im Gegensatz zu Robben leben Seekühe ausschließlich im Wasser und ernähren sich überwiegend von Seegräsern und Algen. Die Tiere werden bis zu 3,2m groß und 420kg schwer.

Seekühe leben in großen Herden mit zum Teil über 100 Tieren. Alle 3-6 Jahre kommt ein Junges zur Welt. Die Tiere werden zwischen 9-15 Jahren geschlechtsreif und können über 70 Jahre alt werden. In Australien kann man sie besonders gut am Great Barrier Reef zu finden.

Durch Fischer- und Hainetze sind die Tiere stark bedroht, denn sie verfangen sich in den Netzen und können dann nicht mehr zum Luft holen auftauchen.

 
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