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Sturt Nationalpark
In der äußersten nordwestlichen Ecke von New South Wales, an den Grenzen zu Queensland im Norden und South Australia im Westen liegt der Sturt Nationalpark. Es ist die trockenste und abgelegenste Ecke von NSW, 1200Kilometer von der Hauptstadt Sydney entfernt. Charles Sturt war auf der Suche nach dem großen Inlandsee, als er in den Jahren 1844 und 45 hier ein Jahr zubrachte. Im Jahr 1880 brach hier der Goldrausch aus, der nach nur 10 Jahren schon wieder zu einem Ende kam. Das Leben hier war sehr, sehr hart und die Goldfunde gering. Heute findet man in Golden Gully Rekonstruktionen der damaligen Goldgräbertechnik.
Die nördliche Grenze des Park bildet der längste Zaun der Welt, der sogenannte Dog Proof Fence.

Was hier beeindruckt ist die ungeheure Weite des Landes.

Die Pionierstädte wie Milparinke und Tibooburra in der Nähe des Parks werden immer wieder in den Übersichten mit den höchsten aufgezeichneten Temperaturen in Australien gelistet. Bevor man Tibooburra verlässt und sich in den Park aufmacht, soll man beim Besucherzentrum des NPWS (National Parks and Wildlife Service) vorbeischauen und sich die neuesten Informationen über den Park geben lassen.

Aktivität: Wandern

Von den Campingplätzen aus gibt es kurze Wanderwege um die umliegende Gegend zu erforschen. Vom Mount Wood gibt es einen Wanderweg zu Gorge Lockout. Bei allen Wanderungen denken Sie daran genügend Wasser mitzunehmen.

Beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zum Wandern.

Camping

Es gibt drei Campingplätze, direkt am Parkeingang bei Tibooburra, bei Olive Dawns und bei Fort Grey.

Zufahrt

Die letzten 330 Kilometer von Broken Hill bis Tibooburra sind teilweise asphaltiert und teilweise Schotterstrecke. Klären Sie das vorher mit der Polizei. Von Tibooburra aus gibt es verschiedene Wege in den Park Richtung Fort Grey im Westen, Olive Downs Camp Ground im Norden und Mount Wood im Osten. Die Zufahrt zum Park und die Strecken innerhalb des Parks sind mit sehr viel Vorsicht mit einem normalen PKW möglich, aber nicht zu empfehlen. Klären Sie mit dem Vermieter ob Sie mit einem normalen PKW den Weg überhaupt antreten dürfen. Fahren Sie hierhin nur mit einem 4WD. Nach einem Regen kann eine Strecke auch für einen 4WD unbefahrbar sein. Nach anhaltendem Regen werden alle Strassen geschlossen. Denken Sie in jedem Fall an Werkzeug, einen zweiten Reifen, genügend Treibstoff und Wasser.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist der Winter, zu beachten ist allerdings, dass nachts die Temperaturen durchaus unter null Grad fallen können. Reisen in den Park zur Sommerzeit sind unbedingt zu meiden, die Temperaturen am Tage sind unerträglich.

 
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