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Currawinya Nationalpark
Wer ein wenig müde ist von den überbevölkerten Nationalparks an der Küste und abenteuerlustig ist, findet hier genau das richtige. 900 Kilometer südwestlich von Brisbane liegt der Currawinya Nationalpark, direkt an der Grenze von Queensland zu New South Wales. Hier campen Sie unter einem sternenübersäten Himmel und erleben die Tierwelt in einer entlegenen Gegend. Auf 151.300 Hektar präsentiert sich dieser Nationalpark, der die Einsamkeit und den Frieden im australischen Busch sucht. Hier findet sich auch einer der größten australischen Binnenseen. Dicht beieinander liegen hier der Lake Wyara (ein Salzsee) und Lake Numalla (ein Süßwassersee). Das Fischen auch ohne eine besondere Erlaubnis im Paroo River erlaubt. Im Süßwasser See ist das Angeln verboten.

Wenn es mal regnet in Currawinya, was nicht häufig vorkommt, explodiert am nächsten morgen das Leben im Park. Wenn im Sommer die Seen gefüllt sind, bieten sie Lebensraum für eine große Anzahl von Vögeln und anderen Tieren. In der Trockenzeit sammeln sich dann immer mehr Tiere auf den kleiner werdenden Wasserflächen. In den Abendstunden kommt eine große Anzahl von Kängurus und Emus zum Numalla See um sich zu erfrischen.

Aktivität Wandern

Es gibt keine ausgezeichneten Wanderwegen im Park.

Camping

Die Zufahrt mit dem Auto ist teilweise mit einem normalen Fahrzeug möglich, In der Regenzeit - Dezember bis März allerdings benötigt man auf jeden Fall 4WD.Erkundigen Sie sich vorher bei den Rangern über den Straßenzustand. Das Fahrzeug sollte sich in einem Top Zustand befinden, eine Panne im Park kann sehr teuer werden.

Da der Park sehr einsam gelegen ist, wird auch empfohlen sich vorher bei einer Polizeistation abzumelden und die Dauer des geplanten Verweilens im Park zu besprechen. Alles was Sie im Park benötigen ist mitzubringen, insbesondere genug Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser.

In den Wintermonaten Juni und Juli kann das Thermometer nachts unter 0 Grad fallen, so dass auf jeden Fall ein guter Schlafsack benötigt wird.

Außer Tischen und Bänken bieten die Campingplätze keinen Luxus.

Es sollte vorher eine Anmeldung bei den Rangern erfolgen.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist Herbst, Winter und Frühling.

 

 
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