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Lady Musgrave Island
Lady Musgrave Island ist eine kleine Sandinsel auf einem Korallenriff. Entdeckt wurde sie von Philip Parker King im Jahre 1820. In den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts kamen Guano Schürfer, um die Exkremente der Seevögel wie Pinguine und Kormorane als Dünger nach Europa zu schaffen. Die Insel gehört auch zum Capricornia Cays Nationalpark, sowie zum Great Barrier Reef Nationalpark.

Die Insel ist ein lieblicher Flecken Erde für Erholungssuchende, die die Natürlichkeit schätzen und die Natur ohne Komfort genießen wollen und können, das Land und das Meer darf genutzt werden. Zu beachten ist, dass Angeln und auch die Mitnahme von Muscheln verboten ist.

Anreise

Für alle, die nicht mit ihrem eigenen Boot kommen können, gibt es eine Verbindung von Bundaberg mit einem Hochgeschwindigkeitskatamaran. Es werden Tagestouristen, aber auch Camper mitgenommen, die ein paar Tage auf der Insel bleiben wollen.

Tiere

Obwohl die Insel mit 14 Hektar klein ist, ist sie doch für einige Vögel, wie den Weißkopfnoddis in den Monaten Oktober bis März ein wichtiger Nistplatz. Zwischen der 2. Hälfte November bis Ende Januar legen Schildkrötenweibchen nachts bis zu 120 Eier in Sandlöcher, die sie vorher gebuddelt haben. Nach der Eiablage schütten die Schildkröten die Löcher  wieder zu und kehren ins Meer zurück, das Ausbrüten wird der Natur, in diesem Fall dem warmen Sand überlassen.

Tauchen

Lady Musgrave Island ist ein Paradies für Taucher, ob für echte Profis mit Sauerstoffflaschen, oder für Laien mit einem Schnorchel. Die Insel ist von Korallenbänken umgeben diese beherbergen 1000 verschiedene Fischarten und 200 verschiedene Korallenarten. Die Unterwassersicht genießt einen hervorragenden Ruf.
Wer nicht ins Wasser möchte, kann einen Ausflug mit einem Glasbodenboot buchen und sich die Unterwasserwelt aus dem Trockenen ansehen.

Camping

Nach Anmeldung ist es möglich auf der Insel zu Campen. Auf der Insel gibt es eine einfache Toilette und einen Kompressor zum auffüllen der Tauchflaschen, sonst nichts. Das bedeutet es muss wirklich Alles mitgebracht werden, angefangen mit dem normalen Campingequipment bis hin zum Trinkwasser und natürlich auch sämtliche Lebensmittel. Dabei sollten über den geplanten Aufenthalt auch immer ein paar zusätzliche Tage eingeplant werden, denn bei schlechtem Wetter kann sich der geplante Abfahrtstag verzögern und man muss (darf) ein paar Tage länger dort verweilen.

 
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