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Lamington Nationalpark
Seit mehr als 90 Jahren lockt der Lamington Nationalpark Naturfreunde und Wanderer an. Kein Wunder in seiner märchenhaften Welt kann man sich schnell in die Schönheit der subtropischen Waldgebiete und ihrer Bewohner verlieben.

Der Park zeichnet sich vor allem durch seine Artenvielfalt aus. In den niederschlagsreichen Wäldern finden sich große Würgefeigen und Baumriesen wie die Riesenbrennesselbäume (Giant Stinging Trees) oder die Brush Boxes. Häufig sind die Bäume durch unzählige epiphytische Moose, Farne, Orchideen und anderen Schling- und Kletterpflanzen besetzt, daher trägt der Park auch den Beinamen "Lianenwald" ("vine forest"). Die vielen verschiedenen Pflanzen haben die unterschiedlichsten Tiere angelockt. So kann man sich bei Wanderungen an Königssittichen, Dickschnabelkrähen und vielen anderen Vogelarten erfreuen. Aber auch der Fuchskusu, der Kurzkopfgleitbeutler und viele andere Tiere leben im Lamington Nationalpark.

Neben der faszinierenden Flora und Fauna bietet auch die Landschaft als solche spektakuläre Ansichten. Mehr als 500 Wasserfälle stürzen sich von den Bergen. Der Park bietet viele unterschiedliche Wanderwege, von einem zweistündigen Weg bis hin zu einer anstrengenden dreitägigen Wanderung durch eines der rauesten Gebiete Queensland reicht die Auswahl. Einen guten Einblick in den Park erhält man auf dem "Morans Fall Track", der Weg führt durch unterschiedliche Vegetation zu den Morans Falls. Das Wasser fällt hier aus einer Höhe von 80m in die Tiefe. Doch Achtung insbesondere nach heftigen Regenfällen kann der weg sehr rutschig sein und es sind viele Blutegel vorhanden.

Anfahrt: Der Park liegt ca. 100km südlich von Brisbane und ist über Canungra oder Beechmont zu erreichen, nach Süden schließt jenseits der Grenze zu New South Wales der Border Ranges Nationalpark an.

Parkübersicht: Camping - Übernachtungsmöglichkeit - Picknickplätze - Wanderwege - Kiosk - Information

 
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