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Simpson Desert Nationalpark

Der Simpson Desert Nationalpark bedarf der guten Vorbereitung und viel Erfahrung Ganz anders als die Nationalparks an der Küste und die Inseln, wie zum Beispiel die Whitsunday Islands ist der Simpson Desert Nationalpark. Circa 1500 km westlich von Brisbane liegt der Park an den Grenzen zu Südaustralien und den Northern Territories. Mit einer Fläche von 1 Million Hektar ist er der größte Nationalpark Queenslands. 

 

Im Westen des Parks bei Poppel Corner findet man die Salzseen. Zudem trifft der Simpson Desert Nationalpark dort auf den South Australia's Simpson Desert Conservation Park und das Northern Territory's Simpson Desert Regional Reserve. Die gesamte Simpson Desert bedeckt eine Fläche von 17 Millionen Hektar (zum Vergleich Deutschland erstreckt sich über eine Fläche von rund 36 Millionen Hektar). Es ist diese unglaubliche Größe durch das scheinbare Nichts, die den Simpson Desert Nationalpark so attraktiv macht. Genießen Sie den Kontrast zwischen der roten Erde und dem nicht enden wollenden blauen Himmel. Entdecken Sie die kleinen, perfekt an die rauen Lebensbedingungen angepassten Tiere und Pflanzen. Die Simpson-Wüste ist die Heimat von Säugetieren, Reptilien und mehr als 180 Vogelarten. Mulgaras, kleine fleischfressende Beuteltiere, graben sich in dien Dünen ein, der Hitze des Tages zu fliehen.

Nationalpark für Abenteurer

Dieser Nationalpark ist für Abenteurer. Nur erfahrene und gut ausgerüstete Besucher sollte sich auf den Weg in diesen abgelegenen, trockensten Ort Australiens machen. Für die Fahrt benötigt man auf jeden Fall ein 4WD Fahrzeug, außerdem müssen unbedingt genug Wasser, Lebensmittel, Öl, Benzin und Ersatzteile mitgenommen werden. Zudem sollte der Park immer nur in Konvois von mindestens zwei Fahrzeugen befahren werden. In den heißen Monaten (November - April) wird von einem Besuch dringend abgeraten, da die Tagestemperaturen 40 Grad Celsius oft überschreiten. Im Winter können morgens Minusgrade herrschen. Auch geringe Regenmengen können Wege unpassierbar machen.

Informieren Sie vor der Abfahrt in derart entlegene Gebiete unbedingt eine verlässliche Person über Ihre geplante Reiseroute und Ankunftszeit.

Wo bleiben im Simpson Desert Nationalpark? 

Es gibt keine ausgewiesenen Campingplätze. Camping ist innerhalb von 500 m von der QAA Line oder auch French Line, der kürzesten Ost-Westverbindung durch die Wüste erlaubt. Wer ausreichend Erfahrung in Extremsituationen hat, kann ein wahres Busch-Camping erleben.

Eine Camping Genehmigung ist erforderlich und es müssen Gebühren gezahlt werden. Eine Aufenthaltserlaubnis gibt es bei den Queensland Parks and Wildlife Service von Longreach oder Birdsville.

Andere Unterkünfte findet man in und um Birdsville.

Ausgewiesene Wanderrouten gibt es nicht und ohne Hut sowie Sonnenschutz sollte niemand das Auto verlassen.

Warnung! Weil die Simpson-Wüste sehr groß ist, muss man Reiseerfahrung in entlegenen Gegenden haben und gut ausgestattet sein, um mit den extrem harten Bedingungen in klar zu kommen.

 

 
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