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Townsville
Townsville an der Mündung des Ross Creek ist die größte Stadt in den australischen Tropen. Von Brisbane aus fährt man auf dem Bruce Highway etwa 1350 Kilometer Richtung Norden an der Küste Queeslands entlang.  

Geschichte

Seit tausenden von Jahren wurde die Gegend rund um Townsville von den Aborigines bewohnt, als James Cook im Jahr 1770 als erster Europäer mit seinem Schiff Endeavour in diese Region Australiens kam. Fast einhundert Jahre später kamen die ersten Siedler her und gründeten am Ross Creek einen kleinen Ort. Nachdem sich der Unternehmer Towns aus Sydney bereitgefunden hat die Stadt finanziell zu unterstützen, wurde die Siedlung Townsville genannt. Die Goldfunde im Westen der Stadt gaben der Entwicklung einen Schub, auch wenn sie nur von kurzer Dauer waren.

Fakten

Heute leben in der Stadt mehr als 130.000 Einwohner. Das Wetter ist tropisch, zweidrittel des Niederschlags von rund 1.100 mm fallen in der Regenzeit in den Monaten Dezember bis März. Es soll dort aber auch 320 (!) Sonnentage geben. In den trockeneren Gebieten westlich von Townsville in Richtung Outback werden vornehmlich Rinder aufgezogen. In den feuchteren, küstennahen Gebieten wird im wesentlichen Zuckerrohr angebaut, daneben gibt es noch Obstplantagen.

Nationalparks und Sehenswertes in der Nähe

Bowling Green Bay Nationalpark

Schützt insbesondere auch die Mangrovenwälder im Süden von Townsville

Charters Towers.

Ehemalige Goldgräberstadt mit eigener Börse, hundert Minen und hundert Pubs.

Great Barrier Reef Marine Park.

Das bekannteste Korallenriff, nicht nur für Taucher

Hinchinbrook Island Nationalpark

Ganze Insel ist Nationalpark, Bergwanderungen über die Gipfel und Ausruhen an weißen Strände

Girrungun Nationalpark, bis 2003 Lumholtz Nationalpark

Nördlich von Townsville, besonders interessant der mit 305 Metern Höhe höchste Wasserfall in Australien

Magnetic Island.

Wunderschöne Insel vor der Küste mit einem Katamaran in 20 Minuten zu erreichen.

 

 
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