Abonnieren

Zum Australien-Artikel

Flinders Chase Nationalpark
Auf Kangaroo Island an der Westküste der Insel liegt der Flinders Chase Nationalpark nur 270 Kilometer südwestlich von Adelaide. Hier kommen die Kängurus und die Emus bis auf die Picknickplätze, entweder um sich an schattigen Plätzen auszuruhen, oder eher um etwas essbares zu ergattern. Das Füttern ist den Besuchern allerdings streng untersagt. Daneben gibt es an Land und im Meer eine große Zahle weiterer Tierarten, wie Koalas, Possums und Schnabeltiere. Diese Tiere konnten sich ohne die Konkurrenz von Fuchs und Kaninchen vermehren, da diese sich bisher nicht bis auf die Insel ausgebreitet haben. Zu dem gibt es noch mehr als 200 verschiedene Vogelarten. Wenn man Glück hat sieht man sogar den Grauschopf-Wippflöter (Western Whipbird).

Aktivität: Wandern

Es gibt sehr viele kurze Wanderwege, die jeweils zu besonderen Plätzen hinführen. In der Nordwestecke gibt es eine längere Wanderung mit etwas mehr Anforderungen, der 7 Kilometer lang ist und zu beeindruckenden Punkten an der Küste führt - Ravine des Casoras Walk. Längere Wanderungen durch den Park sind für gut ausgerüstete und Wanderer mit guter Kondition möglich.

Tauchen

Taucher finden eine unberührte Küste, manchmal ist der Zugang etwas schwierig und die See etwas rau. Besonders interessant ist hier auch das Tauchen nach untergegangenen Schiffen, wie zum Beispiel die Loch Vennachar, die 1905 unterging. Der Klipper wurde erst 1976 bei West Bay wiedergefunden.

Fischen

Ganz Kangaroo Island ist bekannt bei den Anglern für seine guten Möglichkeiten und der Westen ist besonders gut. Einsame Buchten und felsige Ufer bieten beste Möglichkeiten.

Zufahrt

Man kann mit einer großen Autofähre von Adelaide nach Kingscote auf Kangaroo Island fahren. Wer ohne Auto kommt kann dort ein KFZ mieten. Die Alternative ist mit dem Auto von Adelaide nach Cape Jervis - hier beginnt auch der bekannte - und dann mit einer Fähre übersetzen nach Penneshaw. Die Fährfahrt dauert nur eine Stunde und dies ist die preiswertere Alternative. Von dort sind es noch 150 Kilometer bis in den Park. Die Zufahrt und die meisten Straßen im Park sind asphaltiert oder in so gutem Zustand, dass sie mit einem normalen KFZ befahren werden können. Für die abgelegeneren Teile braucht man einen 4WD.

Camping

Bei Rocky River, direct am Eingang des Parks gibt es einen Campingplatz mit Möglichkeiten einen Caravan zu stellen. Weitere Campmöglichkeiten sind  in West Bay und Snake Lagoon.
Einen besonderen Schlafplatz findet man bei Cape Borda in der alten Unterkunft des Leuchtturmwärters. Gleiche Unterkunftsmöglichkeiten gibt es auch beim alten Leuchtturm von Cape du Couedic.

Es werden Eintrittsgelder und Campinggebühren genommen, möglicherweise ist der Insel-Pass günstiger.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist der späte Frühling und Sommer.

 
Australien