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Great Ocean Road

Die Great Ocean Road gilt als eine der schönsten Küstenstraßen weltweit. Urteilen Sie selbst und begeben Sie sich auf die rund 250km lange Reise von Geelong nach Warrnambool. Entlang der Strecke liegen viele kleine, liebliche Ferienorte, die zum Verweilen einladen.

Der erste Ort Torquay mit dem Bells Beach gilt als Paradies für Surfer. Die Wellen türmen sich haushoch im Meer auf und zu Ostern treffen sich hier die weltbesten Surfer und treten beim Rip Curl Pro Surf and Music Festival gegeneinander an. Die Surfbedingungen in Torquay werden häufig mit denen auf Hawaii verglichen, auf jeden Fall sollten sich nur wirklich gute Surfer in die Fluten wagen, alle anderen können vom Strand aus genüsslich dem Treiben im Wasser zu sehen.

Jeder Ort hat seine eigenen Reize und man hat entweder die Qual der Wahl oder braucht entsprechend viel Zeit. Nach Anglesea kommt der Ort Aireys Inlet, der vor allem durch seinen Leuchtturm und die vielen Wanderwege entlang der Küste.

Der Seeort Lorne gilt als Juwel an der Great Ocean Road goldene Strände mit guten Surfmöglichkeiten auf der einen Seite und sozusagen als Kontrast das schöne grüne Hinterland mit dem Otway Regenwald, auf der anderen Seite.

Der Ort Apollo Bay gilt als Einfallstür zum Ottway Nationalpark.

Weiter geht die Fahrt entlang einer Steilküste zur berüchtigten Shipwreck Coast, mehr als 80 Schiffe sind diesem Abschnitt der australischen Küste bereits zum Opfer gefallen. Hier steht die bekannte Kalksteinformation „The Twelve Apostel" (Zwölf Apostel). Great Ocean Road - Zwölf Apostel Wer genau nachzählt, stellt allerdings fest, dass mittlerweile nur noch acht Felsen aus dem Wasser ragen. Nach den Zwölf Aposteln erreicht man die ebenfalls sehenswerten Felsformationen Loch Ard Gorge und London Bridge. 1990 stürzte der Bogen, der die Insel mit dem Festland verband ein.
Entlang der Küste sollen hier 80 Schiffswracks liegen.

Nach den Städtchen Port Campbell und Peterborough erreicht man zum Schluss noch Warnambool. Mussten die Wale im Meer den früheren Walfangort fürchten, so droht ihnen heute keine Gefahr mehr. Jedes Jahr Ende Mai kalben Southern-Right-Wale vor der Küste Warnambools. Aber auch viele andere Tiere gilt es entlang der Great Ocean Road zu entdecken, wie fast überall in Australien sind Kängurus allgegenwärtig, mit einem guten Auge kann man in den Eukalyptuswäldern den ein oder anderen Koala entdecken, bei Sonnenaufgang bzw. -untergang kann man an manchen Stränden Pinguine bei ihrem Weg in bzw. aus dem Meer beobachten. Halten Sie die Augen auf und Sie werden viel entdecken.

Von den Städten Geelong und Port Campbell kann man auch mit Helikoptern starten und sich die Küste mit den Aposteln von der Luft aus anschauen.

Die Beste Jahreszeit für den Besuch der Great Ocean Road sind die wärmeren Monate.

 
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