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Gibson Desert Nationalpark
Fast in der Mitte des Landes liegt der Gibson Desert Nationalpark und ist mit 1.900.000 Hektar fast so groß wie Rheinland Pfalz als Teil der Gibson Desert. Vier absolut gerade Linien, rechtwinklig angeordnet, bilden die Grenzen des Parks 1.500 Kilometer nordöstlich von Perth. Im Süden liegt die Great Victoria Desert, im Norden folgt auf die Gibson Desert die Great Sandy Desert, die bis an den indischen Ozean reicht.

Benannt wurde die Wüste nach Alfred Gibson, der im Jahre 1874 bei dem Versuch die Wüste zu queren umkam.

Die Wanderwege der Aborigines zogen schon seit langen Zeiten durch die Gibson Desert. Erst ab 1873 erfolgte die Erforschung der Gegend durch die Europäer. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts schuf Len Beadell die sogenannten Highways, die dieses riesige Gebiet erschlossen. Im Jahr 1984 verließ das Volk der Pintupi auf Grund einer anhaltenden großen Trockenheit das Gebiet und hatten den ersten Kontakt mit der europäisch-australischen Gesellschaft. Man sagt, dass dies der letzte Stamm war, der noch keinen Kontakt mit der neuen australischen Gesellschaft hatte.

Zufahrt

Die Zufahrt ist nur mit dem 4WD möglich. Vom Westen her kommt man von Wiluna 350 Kilometer bis Carnegie Homstead und von dort weitere 240 Kilometer. Das ist die letzte Station vor dem Park, wo kleine Reparaturen möglich sind und man Benzin kaufen kann. Genauso verhält es sich, man von Osten über Warburton kommt. In beiden Orten kann man auch campen.

Camping

Es gibt keine offiziellen Campmöglichkeiten im Park. Manche Leute campen allerdings an der Route, den Gunbarrel Highway (Ost-West Richtung) oder dem Gray Highway, der an der Everard Junction nach Norden abbiegt.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist der Winter

 
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